Und Alexander Thomass ergänzt: »Die herausgestellten roten Ziegelköpfe gliedern die Fassade in verschiedene Geschosszonen und geben ihr eine grafische Plastizität. So suggeriert das Obergeschoss im städtebaulichen Kontext ein zurückgesetztes Staffelgeschoss, es ist aber als Vollgeschoss ausgebildet.«
Jörn Hebrok sieht in der Umsetzung mit Klinkern einen architektonischen Mehrwert. »Objekte wie der Neubau am Serrahnhafen zeigen, dass Ornamentik und Profilierung bis ins kleinste Detail geplant und vor allem auch umgesetzt werden können. Dazu kommt dann noch die Würdigung alter Backsteinbauten – und die Varianz in der Farbigkeit.«
Für Architekten und Ziegler ist die Realisierung eines solchen Projekts eine Bestätigung ihres Engagements für einen alten Baustoff, der auch in Zukunft Bestand haben wird.